Arten von Immobilienkäufen

Unterschiedliche Arten von Immobilienkäufen

Die Dauer der Immobiliengeschäftsabwicklung hängt ziemlich stark von der Art des Verkaufs ab. Hier unterscheidet man in den Vereinigten Staaten drei verschiedene Verkaufsarten.
• Regular Sale

Der Regular Sale ist diejenige Variante, die sich im Idealfall am schnellsten abwickeln lässt. Hierbei handelt es sich um den Privatverkauf, bei dem eine Immobilie von einem Eigentümer an den Käufer gegen Zahlung des Kaufpreises übergeben wird.

• Foreclosure

Übersetzt bedeutet der Begriff im Deutschen „Zwangsvollstreckung“. Hierunter – oft auch Real Estate Owned (REO) genannt – versteht man Immobilien, die nach der Zwangsvollstreckung wieder in das Eigentum der Bank zurückfallen. Diese Immobilien werden dann von der Bank veräußert. Informationen zu diesem Begriff findet man auch hier http://en.wikipedia.org/wiki/Real_estate_owned Wer sich für den Kauf eines REO-Objektes interessiert, sollte sich auf ein längeres Abwicklungsverfahren als beim Regular Sale einstellen. Immerhin ist nun die Bank Verkäufer und das Objekt konnte schon einmal nicht bezahlt werden, weshalb es in das Eigentum der Bank überging. Der neue Käufer, vor allem, wenn er aus dem Ausland stammt, wird auf Herz und Nieren geprüft werden und es wird längere Verhandlungen und Kommunikationswege mit der deutschen Hausbank geben, bis sichergestellt ist, dass der Käufer wirklich kreditwürdig ist, dass er ernste Kaufabsichten hat und dieses Objekt auch wirklich bekommt. Hier wird man viel Zeit und viel Bürokratie einplanen müssen.

• Short Sale

Der aktuelle Immobilieneigentümer hat die Immobilie selbst finanziert und kann die Raten für sein Hypothekendarlehen nicht mehr aufbringen. Im schlimmsten Fall droht ihm die Zwangsvollstreckung (Foreclosure). Hierzu gibt es eine Alternative, die in vielen Fällen auch von der Bank favorisiert wird: Man verkauft die Immobilie kurzfristig unter dem Wert des regulären Immobilienpreises, sogar unter dem Hypothekenwert, und der Käufer übernimmt die Restschuld. Diesen kurzfristigen Verkauf nennt man Short Sale. Neben der vertraglichen Einigkeit der Privatpersonen (Verkäufer und Käufer) muss die finanzierende Bank des Verkäufers, bei der die Restschuld noch besteht, ebenfalls dem Verkauf zustimmen. Auch hier kann es zu langen, intensiven Prüfungsverfahren kommen. Ein interessanter Artikel klärt darüber auf, wie schwierig Short Sale Verfahren sich entwickeln können: http://www.floridasunmagazine.com/artikel/immobilien-investments/immobilienkauf-wie-lukrativ-sind-short-sales.html

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